Nest hat für die Rückdeckung der reglementarischen Risikoleistungen einen Vertrag mit der PKRück Lebensversicherungsgesellschaft für die betriebliche Vorsorge AG abgeschlossen. Die PKRück ist von Nest und anderen Pensionskassen 2005 vor dem Hintergrund eines genossenschaftlichen Leitgedankens gegründet worden. Das Versicherungsmodell zeichnet sich durch hohe Transparenz aus und stellt sicher, dass Erträge aus versicherten Risiken vollumfänglich im Vorsorgekreislauf bleiben.

Der Rückdeckungsvertrag verpflichtet die PKRück zum Case Management. Dabei stehen die Interessen der Versicherten im Vordergrund. Unabhängige Case Manager helfen arbeitsunfähigen Versicherten bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess. Als direkte Folge davon profitiert Nest durch eine geringere Anzahl von Invalidisierungen. 

Nest und Infras gründeten 2001 gemeinsam die Firma Inrate. Die heute landesweit grösste unabhängige Ratingagentur für Nachhaltigkeit beurteilt weltweit die ökologische und soziale Nachhaltigkeit von Unternehmen, Institutionen und Ländern. Ein Team erfahrener und qualifizierter Fachleute erstellt bei Inrate ökologische und soziale Analysen. Anhand dieser Ratings werden Anlageuniversen erstellt, die als Entscheidungsgrundlage für die Bildung nachhaltiger Portfolios und Anlageprodukte dienen.

 

Die Alternative Bank Schweiz (ABS) mit Hauptsitz in Olten, an der sich Nest von Anfang an beteiligte, gibt es seit 1990. Die Bank spricht Leute an, die ihr Geld verantwortungsvoll anlegen wollen. Die ABS hat heute eine Bilanzsumme von 1,3 Milliarden Franken und zählt rund 30 000 Kundinnen und Kunden. Mit ihrer ethischen Ausrichtung unterscheidet sie sich von allen anderen 320 Banken in der Schweiz. Transparenz wird hoch gehalten. Die ABS fördert und unterstützt ökosoziale Projekte, sei es beim Wohnen, bei erneuerbaren Energien, Gesundheit und Prävention oder Ökologie. Bei der ABS gilt die Devise, dass nur Finanzprodukte verkauft werden, die für die Kundschaft auch verständlich sind.

 

1973 gründete der Bund zusammen mit dem Schweizerischen Verband für Wohnungswesen SVW, diversen Gewerkschaften, Baugenossenschaften und der Genossenschaftlichen Zentralbank Basel die gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Logis Suisse SA. Die Firma sollte als Ergänzung zu den vielen kleinen Wohnbaugenossenschaften Einfluss auf Spekulationen nehmen, indem sie günstige Miet- und Eigentumswohnungen anbot. Bis 1995 wurden neun regionale Tochtergesellschaften in der ganzen Schweiz gegründet und mit Wohnliegenschaften bestückt. 2006 fusionierte das Unternehmen mit seinen eigenen Tochtergesellschaften zur neuen Logis Suisse AG. Das Portfolio umfasst heute rund 2600 Wohnungen und 50 Gewerbeflächen. Zwei Drittel der Aktien gehören gemeinnützigen Wohnbauträgern und ihnen nahestehenden Verbänden.

 

inter-pension engagiert sich für eine unabhängige berufliche Vorsorge und befürwortet die Solidargemeinschaft zwischen
 Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Die Beiträge und Erträge sollen für eine attraktive Berufsvorsorge verwendet werden. Zur Vertretung der Interessen der unabhängigen Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen und deren versicherten Personen nimmt inter-pension aktiv an der politischen Diskussion rund um die berufliche Vorsorge teil und trifft Massnahmen, damit Unternehmen und Institutionen vermehrt die Vorteile der autonomen Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen wahrnehmen.